Mein Rom besteht aus den vielen Geschichten, die man in jeder Gasse entdecken kann. Von Päpsten und ihren Mätressen, von bigotten Mönchen, von Künstlern und Baumeistern, von Adeligen und Leuten aus dem Volk. Fast 3000 Jahre haben in Rom überall ihre Spuren hinterlassen. Das ist es was die Geschichte in Rom so lebendig werden lässt. Hier finden Sie aktuelle Artikel zu Rom und seiner Umgebung


Feuerwerk an der Engelsburg, Joseph Wright of Derby, 1775, Walker Art Gallery in Liverpool.

Silvestergruss 2018

Ein Gutes Neues Jahr 2019 aus Rom

Ich wünsche allen Romfreundinnen und Romfreunden ein Gutes Neues Jahr 2019 und hoffentlich die Gelegenheit für einen Besuch in der Ewigen Stadt.

Fragmente eines antiken Freskos

Santa Marta al Collegio Romano

Nicht weit vom Pantheon befindet sich die kleine Kirche Santa Marta, die seit 150 Jahren keine Kirche mehr ist. Ein Besuch lohnt sich jetzt aber trotzdem.

San Giuseppe dei Falegnami

San Giuseppe dei Falegnami

Am 30. August 2018 stürzte der Dachstuhl der Kirche San Giuseppe dei Falegnami ein. Zerstört wurde dabei eine der schönsten barocken Holzdecken Roms.

Rosenregen im Pantheon

Einen Besuch des Pantheons sollte niemand verpassen, der nach Rom reist. Ein besonderes Erlebnis ist der Gottesdienst zu Pfingsten. Dann regnen durch das Loch der Kuppel millionen Rosenblätter hernieder.

Metrostation San Giovanni eröffnet

Am 12. Mai 2018 wurde endlich die Metrostation San Giovanni der Metrolinie C der römischen U-Bahn bei der Lateransbasilika eröffnet.

Terrasse der Villa Aldobrandini über dem Largo Magnanapoli

Villa Aldobrandini

Ein vergessener Park

Mitten im Zentrum Roms gibt es einen kleinen Park, der trotz seines wunderschönen Ausblicks, völlig unbekannt ist.

Santa Maria Porto della Salute, Fiumicino, Foto: RaBoe Wikipedia

Borgo Valadier in Fiumicino

Fiunicino kennt fast jeder Tourist – dem Namen nach. Denn die meisten Besucher Roms landen auf dem Flughafen im Gemeindegebiet. Doch den Ort Fiunicino besucht fast niemand. Dabei ist Fiumicino gleichzeitig eine der jüngsten und doch geschichtsträchtigsten Städte Latiums. Vor weniger als 200 Jahren gegründet, nachdem die Gegend Jahrhunderte lang verlassen war, war doch hier vor zwei Jahrtausenden eine der wichtigsten Hafenstädte Italiens.

Raffaels Fresken in der Farnesina

Es muss nicht immer Michelangelo sein

Es muss nicht immer Michelangelo sein.

Die berühmte Sixtinische Kapelle, die Teil der Vatikanischen Museen ist, wurde gerade technisch auf den neuesten Stand gebracht. Ab dem 30. Oktober 2014 sollen 7 000 LED-Leuchten die Fresken von Michelangelo, Botticelli, Ghirlandaio und anderen in ein besseres Licht setzen.

Der Neptunbrunnen – zu sexy für Facebook

Heute bekam ich von Facebook die Mitteilung, dass ich mit diesem Foto nicht für meine Homepage werben darf. Wegen Darstellung von Nacktheit und sexuellem Inhalt. Es ist nicht zu fassen. Seit gut viereinhalb Jahrhunderten steht dieser Brunnen unbeanstandet mitten in Rom und zwar auf dem beliebtesten Platz, der Piazza Navona. Und nun irritiert dieses Foto irgendeinen prüden Studenten, der für Facebook Bilder bewertet.

Terrakottastatuen im Museum Lavinium, Pratica di Mare

Lavinium

Lavinium, die Mutterstadt Roms - Besuch im Museum in Pratica di Mare 

Etwa 30 km südlich von Rom findet man das winzige Dorf Pratica di Mare, das allerdings anders als der Name suggeriert etwa drei Kilometer hinter der Küste liegt. Es hat noch eine Stadtmauer, ein kleines Kastell (bewohnt, daher nicht zu besichtigen) und weniger als 20 Einwohner. Pratica, den kleinste Stadtteil von Pomezia, kennen die Römer vor allem wegen des nahen Militärflugplatz auf dem Flugshows stattfinden oder im Ausland befreite Geiseln ankommen. Weniger bekannt ist die lange Geschichte. Pratica ist viel älter als Rom. Sehr viel älter.

Adam Elsheimer, Die Flucht nach Ägypten, 1609, Alte Pinakothek, München

Adam Elsheimer – Maler des Weltalls

Adam Elsheimer (1578 – 1610), der erste der die Milchstraße darstellte.

Fast jede römische Kirche ist auch eine Begräbnisstätte für mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten. Es lohnt sich genauer hinzusehen und nachzuforschen welchen Theologen, Politiker oder Künstler man vor sich hat. In Rom sind auch zahlreiche deutsche Künstler begraben.

Bocca della Verità – Der Wahrheitsmund

Ein antiker Lügendetektor.

Überall in Rom trifft man noch auf die Geister und Götter der alten Römer. So findet man in der Vorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin eine große runde Marmorscheibe von der uns ein unheimlicher, bärtiger Kopf aus leeren Augen anglotzt. Die Legende sagt, dass er jedem Lügner, der es wagt seine Hand in den offenen Mund zu stecken, diese augenblicklich abbeißen würde.

Santa Maria in Cosmedin

Santa Maria in Cosmedin - Valentinstag

Der Ursprung des Valentinstags in Rom

Eigentlich müsste ja heute in der Kirche Santa Maria in Cosmedin am römischen Tiberufer viel los sein. Nicht wegen der Bocca della Verità, dem Wahrheitsmund, berühmt durch die Filmszene mit Audrey Hepburn und Gregory Peck, der in der Vorhalle aufgestellt ist. Denn hier hat der Valentinstag seinen Ursprung.

Der Vatikan ist der kleinste Staat der Welt, den es in seiner heutigen Form seit den Lateranverträgen von 1929 gibt. In gewisser Weise ist er damit Nachfolger des Kirchenstaats der zu seinem Höhepunkt ganz Mittelitalien umfasste und der 1870 nach der Eroberung durch Garibaldi an das Königreich Italien fiel. Staatsoberhaupt und gleichzeitig Bischof von Rom ist der Papst.

Die Bischofskirche des Papstes und damit die erste Kirche in der Hierarchie der katholischen Kirche ist die Lateransbasilika, keineswegs der Petersdom. Der Petersdom ist trotzdem das wichtigste Pilgerziel, die größte Kirche Roms und eines der größten Gotteshäuser der Welt. weiterlesen

Via Appia Antica

Die Via Appia Antica gilt als das längste Museum der Welt. Auf 18 km, ab der Porta Capena beim Circus Maximus bis nach Frattocchie, ist die älteste römische Konsularstraße, teilweise noch mit ihrem antiken Pflaster, erhalten. Dann vereinigt sie sich mit der Via Appia Nuova um als normale Staatsstraße weitere 560 km bis zum süditalienischen Hafen Brindisi zu führen.

Ab dem Jahr 312 v. Chr. ließ der Konsul Appius Claudius Caecus die Straße Richtung Capua vor Neapel anlegen, die seinen Namen unsterblich machen sollte. Es ging ihm vor allem darum schneller Truppen im Krieg gegen das Volk der Samniten verlegen zu können. Erst als die Straße 120 Jahre später nach Brindisi verlängert wurde, entwickelte sie sich zur wichtigsten Handelsstraße des Römischen Reichs. Noch heute markieren dort zwei Säulen das Ende des Wegs.

Die Via Appia ist noch heute von Gräbern in unterschiedlichster Form gesäumt. Da in der Antike die Bestattung von Toten innerhalb der Städte verboten war, wich man an die Ausfallstraßen aus. Nicht zuletzt mit dem Ziel Reisende durch monumentale Familienmausoleen zu beeindrucken. Die ärmeren Römer wurden in zweiter und dritter Reihe begraben oder schließlich (nicht nur Christen) in unterirdischen Katakomben. Doch gibt es entlang der Straße auch andere Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

Hier finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Straße und etliche Einzelaspekte.

Erleben Sie die Via Appia Antica bei einer geführten Wanderung. Spüren Sie 2000 Jahre Geschichte in römischer Landschaft.

Die Ewige Stadt

Rom, das ist das Sehnsuchtsziel der Deutschen. Keine andere Stadt war im letzten Jahr das Ziel von sovielen Touristen. Zu Recht. Denn nirgends auf der Welt bekommt man soviel Kunst und Geschichte hautnah geboten. Rom war der Ausgangspunkt, von dem aus Europa immer wieder erfunden wurde.

Das Römische Reich brachte zum ersten Mal Kultur, Lebensstandard und Sicherheit für den ganzen Kontinent. Danach trat das Christentum von Rom aus seinen Siegeszug an. Und als Martin Luther gegen den Papst mobil machte, konterte Rom mit der Erfindung des Barock.

Folgerichtig erlebte die Europäische Union 1957 ihre Geburtsstunde auf dem römischen Kapitol.

Doch Rom ist mehr als Kolosseum und Petersdom, als Forum Romanum und Spanische Treppe. Rom ist auch mediterrane Lebensart, Mode und italienisches Essen.

Mein Rom besteht aus den vielen Geschichten, die man in jeder Gasse entdecken kann. Von Päpsten und ihren Mätressen, von bigotten Mönchen und leichten Mädchen, von Künstlern und Baumeistern, von Adeligen und Leuten aus dem Volk. Fast 3000 Jahre haben sie in Rom überall ihre Spuren hinterlassen. Das ist es was die Geschichte in Rom so lebendig werden lässt.

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.